Dr. Klaus-Stefan Krieger ist vom KKV Landesverband Bayern der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung mit der Silbernen Hirschberg-Medaille ausgezeichnet worden. Der Geehrte ist seit zehn Jahren Vorsitzender der Organisation.
Jeder Bahnkunde kennt ihn: den Mitreisenden, der unablässig auf dem Handy mit seinem Büro, Kunden oder Geschäftspartnern telefoniert. Manch einer weiß auch vom Chef zu erzählen, der um 11 Uhr abends seinem Mitarbeiter eine E-Mail schickt, er solle die Präsentation für den kommenden Morgen ändern.
Auf großes Interesse bei Mitgliedern und Gästen stieß der Besuch des KKV Erlangen beim Hobby-Imker. Vereinsmitglied Prof. Dr. Friedrich Franke ließ im Garten seines Hauses die Besucher einen Blick in die dort aufgestellten Bienenstöcke werfen.
„Der Nagel, den Ignatius einschlägt, zieht niemand mehr heraus.“ Joe Übelmesser mag konkrete Bilder. Auf anschauliche und lebendige Weise hält er einen Vortrag über „Der Jesuitenorden von Ignatius von Loyola bis Papst Franziskus“. Beim KKV Erlangen geht der langjährige Missionsprokurator der Jesuiten in Nürnberg auf den Mann ein, der nicht nur 1540 die Societas Jesu (Gesellschaft Jesu, SJ), den Jesuiten-Orden, gegründet hat, sondern auch 1609 selig und 1622 heilig gesprochen wurde. „Das Bild von Ignatius“, so Übelmesser, „schwankt in der Geschichte zwischen Bewunderung einerseits und offener Feindschaft andererseits.“
Bei der Delegiertenversammlung des KKV Bayern am 15. März in Nürnberg ist der Landesvorsitzende Dr. Klaus-Sefan Krieger in seinem Amt bestätigt worden. Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden seine beiden Stellvertreter Erik Händeler und Kurt Reiter, Schatzmeister Hans-Georg Hamburger und Besitzerin Prof. Dr. Monika Gerschau. Unbesetzt blieb die Position des zweiten Beisitzers, da sich kein Kandidat für die Nachfolge von Heiko Klinge fand, der aus Altersgründen nicht mehr angetreten war.
Erstmals veranstaltete der KKV Bayern eine Inhouse-Schulung. Auf Einladung des Gastronomie-Betriebs "Die Fischerei" in Erlangen-Kosbach fand dort an zwei Abenden ein Rhetorikkurs statt. Lebendig, witzig und praxisnah führte Rhetorik-Trainer Günther Holland aus Regensburg in Stegreif-Rede und Römische Kampfrede ein. In diesen Rede-Formen konnten sich die 18 Teilnehmer dann auch gleich selbst ausprobieren.
Sie verlasse Erlangen mit einem weinenden und einem lachenden Auge, erzählt Dorothea Molnar. Seit zehn Jahren war sie Mitglied der KKV-Ortsgemeinschaft Erlangen und hat sich dort unter anderem um „die Zahlen“ gekümmert. Buchführung habe sie bereits in der Schule interessiert, so Dorothea Molnar, die sich als „Zahlenmensch“ bezeichnet. Um in der Nähe ihrer Familie sein zu können, wird die 78-Jährige künftig in Buchenberg im Allgäu leben.
Alle vier Jahre versucht der Armutsbericht der Bundesregierung Antwort darauf zu geben, wer in dieser Gesellschaft arm ist und wer reich; er beschreibt die Lebenslagen der Menschen in Deutschland auf der Basis statistischer Daten zu Einkommen, Vermögen, Erwerbstätigkeit und Bildungsbeteiligung. „Der Armutsbericht zeigt uns auch“, so Dr. Manfred Böhm von der katholischen Betriebsseelsorge in Bamberg, „wie ungleichmäßig der Wohlstand verteilt ist.“ Die reichsten zehn Prozent der Deutschen verfügen über mehr als die Hälfte des Gesamtvermögens, der unteren Hälfte der Haushalte bleibt gerade mal ein Prozent. Bei einem Vortrag vor Mitgliedern des KKV Erlangen sprach Betriebseelsorger Manfred Böhm über „Gute Arbeit – Gutes Leben“ und hält ein „Plädoyer für eine gerechte Entlohnung“.
Über Armenien informierten beim KKV Erlangen die Vorstandsmitglieder des Hajastan e.V., Wolfgang Vogel, Georg Walcher und Dieter Löw. Der Verein, dessen Namen die armenische Selbstbezeichnung des Landes ist, unterstützt dort eine Kinderklinik und Bildungseinrichtungen. Der frühere Landtagsabgeordnete ging in dem gut besuchten Vortrag auch auf die kurz zuvor abgehaltenen Wahlen in dem Kaukasusstaat ein.
Klaus-Dieter Engelhardt heißt der neue Vorsitzende des KKV Bildungswerk Bayern (BWB). Die Mitgliederversammlung wählte am Samstag in Nürnberg den Diplom-Betriebswirt aus München zum Nachfolger seines Bruders Dr. Heribert Engelhardt. Dieser hatte aus beruflichen Gründen sein Amt vor Ablauf der Wahlperiode zur Verfügung gestellt.